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Redeemed Tiwi
Academy Kenia
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Der Verein Asante – Förderung von Schülern und
Schülerinnen in Tiwi, Kenia, e.V. hat sich zum Ziel gesetzt Ø
Schulpatenschaften an bedürftige Kinder zu
vermitteln, um ihnen nach Ende der Schulzeit eine Chance auf Arbeit zu geben Ø
hungernden Schülern und Schülerinnen Mittagstisch
zu geben Ø
Waisenkinder in der ihnen vertrauten Großfamilie
gemeinsam aufwachsen zu lassen. Seit 5 Jahren fördert der Verein die Tiwi Redeemed School,
vermittelt und organisiert die Patenschaften für Schul- Kindergarten- und
Waisenkinder, betreibt einen Kindergarten und unterhält ein
Waisenkinder-Projekt. Seit Beginn des Schuljahres 2006 (Januar 2006) hat Asante
e.V. sein Engagement, bedürftigen Schülern und Schülerinnen eine für die
Region überdurchschnittliche Schulausbildung zu ermöglichen, ausschließlich
auf die private Grundschule Tiwi Redeemed Academy verlegt. Seitdem bekommen täglich alle 300 an dieser Schule
lernenden Schulkinder kostenlos täglich einen vitaminreichen nahrhaften
Mittagstisch, ferner werden jeden Morgen 70 Waisenkinder mit einem
Frühstücksbrei versorgt. Durch eigenen Anbau sollte zum einen das Nahrungsangebot
vielfältiger gestaltet werden, zum anderen sollte durch diese teilweise
Selbstversorgung Geld gespart werden. Die Lebensmittelpreise sind in Kenia in
der letzten Zeit inflationär gestiegen. Gedacht war an einen Schulgarten
bepflanzt mit Bananenstauden und Maniok oder anderen, wechselnden Pflanzen. Dieser Plan war nicht nur zur Versorgung genial, die
Arbeit im Garten sollte auch das pädagogische Angebot sinnvoll erweitern,
denn der so gestaltete Gemüsegarten soll später einmal von den älteren
Kindern selbst gepflegt werden. Die Achillesferse war jedoch die Wasserversorgung. Beim
Aus- und Umbau ergab sich durch die stetig steigende Zahl der Kinder ein
immer größer werdender Bedarf an Trinkwasser aber auch an Wasser für die
Toilettenanlagen. Die Wassersituation entlang der kenianischen Küste, ebenso
wie im Landesinneren, Nairobi und nördliche Teile Kenias, ist katastrophal.
Der Grundwasserspiegel sinkt, Wasserleitungen führen kein Wasser mehr. Ziel ist es das Brauchwasser aus der Küche dem
Gemüsegarten zuzuführen. Da das gesamte Wasser, das für den Kochprozess
benützt wird aus Brunnenwasser besteht, und dieses Brunnenwasser dann wieder dem Garten zugeführt
ergibt sich ein ökolgisch sinnvoller, aber auch ökonomisch dringend notwendiger
Kreislauf. |
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Wasserbecken groß innen |
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Alle Zubereitungsarbeit für das Mittagessen geschieht in
der Küche. Für dieses Mittagessen arbeiten 4 Köchinnen Die Schulküche wurde großzügig erweitert mit zwei
Anschlüssen für fließend Wasser. Das große Becken dient für die Spülarbeit der benützten
300 Teller und Töpfe, also der Arbeit nach der Schulspeisung. |
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Wasserbecken klein außen |
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Jegliche Vorbereitung für das gesamte Essen, wie Waschen
der großen Mengen Gemüse, des Reises, werden in dem kleineren Becken
getätigt. Dieses
Wasser, das ohne Chemikalien ist, fliest durch dieses kleinere
Küchenbecken in den neu zu gestaltenden Gemüsegarten. Das sind am Tag gut und
gern 200 – 300 Liter mit einbezogen das Spülen der 300 Tassen, das ohne
Chemikalien geschieht. Diese gesamte Menge wird in den Garten geführt in
einer Leitung, und am Ende auf 3 Rohre verteilt in die Pflanzlöcher der
Bananen geführt. Um die Bananen werden nach Beginn der Regenzeit Tomaten
gepflanzt und auch grüner Paprika. Eine tägliche Wassermenge von etwa 100 Litern ist für die
Bananenpflanzung in der Regel für etwa 9 Monate im Jahr absolut ausreichend.
In den verbleibenden 3 Monate mit einer Tagestemperatur von gut 35 Grad muss
zugegossen werden, aber eben nur zugegossen Asante fand für dieses Projekt beim SI Club Coburg Interesse und Frau Christine
Rottland, die Gründerin und erste Vorsitzende, informierte zahlreiche
Mitglieder bei einer Info-Veranstaltung in Coburg persönlich. Frau Christine Rottland, die das Projekt an der Tiwi
Redeemed School leitet und überwacht schreibt unserem SI Club Coburg dazu: „Durch die Hilfe die wir von Ihnen bekamen konnten wir
beginnen, dieses für unsere Region fast einmalige Projekt zu starten. Alle Arbeiten
sind durchgeführt, die Bananenpflanzen trotz der Hitze gepflanzt, und ich
werde selbst nun die Durchführung dieses Bewässerungsprojektes beobachten und
notfalls lenken. Da ich mich bei der Planung an einschlägiger kenianischer
Literatur aus dem Raum Nairobi orientiert habe, bin ich absolut sicher, dass
auch wir eine enorme Wassereinsparung haben. Ich bedanke mich bei Ihnen ganz herzlich für Ihre Spende,
mit der Sie ermöglicht haben, das benötigte Wasser für Küchenarbeit dann zur
Bewässerung eines Gemüsegartens zu benützen. Asante e.V. hat Kontakte zu
anderen Schulprojekten in der Umgebung, wir werden Werbung für diese
Wassereinsparung machen.“ Vielen Dank, Ihre Christine Rottland |
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