Mrs.Murr und ihre Katzen

Puppentheater für Kinder (als Wanderbühne)
zur Prävention sexuellen Missbrauchs

 

 

 

Der Coburger Arbeitskreis „Keine sexuelle Gewalt, Hilfe für Frauen, Jugendliche und Kinder „ hat in Zusammenarbeit mit Timo Knauer das Puppenspiel  Mrs.Murr und ihre Katzen“ geschrieben. Das Stück beschäftigt sich mit sexuellem Missbrauch an und von  Kindern und wendet sich initial an Schulkinder der 3. und 4. Klassen im Stadt- und Landkreis Coburg.

Die Bühne wurde mit Hilfe Firma.Brose aus Schweden bezogen und ist handlich und tragbar. Unter der Regie von Maria Kumm spielen die freiwilligen Puppenspielerinnen (Seniorinnen, Praktikantinnen und berufstätige Frauen) zu den von Schauspielern auf Band gesprochenen Texten. Der  Arbeitskreis hat sich bemüht ein eigenes Stück zu kreieren, um so flexibel und kostenneutral das Puppentheater vor Ort, in Schulen, Institutionen und bei Bedarf in Vereinen spielen zu können.

Kurze Inhaltsangabe: Mrs. Murr und ihre Katzen erhalten Besuch von Mrs. Fletcher mit ihrem Kater Fred. Das zunächst unbeschwerte Familienleben nimmt eine Wendung als der Kater ein Kätzchen unter Druck setzt. Nur gut, dass es da Hilfe aus der Familie gibt......es wird eine Geschichte erzählt, die so oder ähnlich im richtigen Leben oft vorkommt.

Im Programmheft wird den Kindern die Problematik sexuellen Missbrauchs dargestellt, ihr Recht auf ihren eigenen Körper und auch Nein zu sagen verdeutlicht, Hilfen angeboten und entsprechende Telefonnummern aufgelistet. Besonderer Wert wird auf die zeitnahe Nachbereitung des Themas in der Schule gelegt.

Uraufführung war am 19.November 2002 9.30 Uhr im Theater in der Reithalle. Die darauffolgenden sechs Vorstellungen in der Reithalle waren ausgebucht. Danach geht das Stück auf Tournee durch die Schulen. 16-18 weitere Aufführungen sind an Coburger Schulen vorgemerkt, 7-8 im Raum Lichtenfels. Weitere Termine können noch vereinbart werden. Der Eintrittspreis beträgt 1,50€ pro Kind. Ohne unser Sponsoring, insbesondere das unserer Clubschwester Isabella Sauerbrey, und auch das unermüdliche Engagement unserer Clubschwester Marianne Morchel, sowie die Hilfe der Stadt Coburg, des Coburger Landestheaters  und Frau Susanne Kastner wäre dieses Kindertheater nicht zustande gekommen.