Kampf gegen Genitalverstümmelung
Im Jahr 2000 spendete SI Club Coburg 9 000 €
diesem in unseren Augen sehr wichtigen Projekt. Hier ein Bericht über die
bisher eingeleiteten Maßnahmen: Nachdem sich die Zusammenarbeit mit dem Club
Conakry in Guinea sehr problematisch entwickelt hatte - wir hatten seit 1 ½
Jahren keine Antworten auf unsere vielen Anfragen bekommen, haben wir uns mit
anderen auf diesem Gebiet tätigen Organisationen kurzgeschlossen. In Dortmund
gibt es die Ortsgruppe"Wir brechen ein Tabu" des Vereins TERRE DES FEMMES,
die sich sehr aktiv für solche Projekte einsetzt. Wir
unterstützen hier das Projekt CAFGEM (community against
femal genital mutilation) in Kenia - das sind Frauen - Selbsthilfe -
Projekte. Und hier gibt es sehr schnell detaillierte Berichte über die
Verwendung unserer Spendengelder. |
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Wir haben im Frühjahr 2002 10 000 € überwiesen und haben bereits von Frau Barreto, die dieses Geld selber überbracht und für sinnvolle Dinge ausgegeben hat, eine ausführliche Mail über die Verwendung bekommen. In Deutschland hat dieser Verein TABU einen Aufklärungsfilm, gedreht, den wir ebenfalls finanziert haben. Ulrike Schnell und Heide Ibach haben in diesem Film unsere Organisation und unseren Einsatz gegen Genitalverstümmelung vorgestellt. Der Film wurde Ende November 2002 in Dortmund vorgestellt und soll der Aufklärung von in Deutschland lebenden Migrantinnen dienen. Wir werden für jeden Bezirk eine Kopie dieses Filmes besorgen. |
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(I)NTACT Wir haben uns des weiteren mit Christa Müller
vom Verein Intact in Verbindung gesetzt und unterstützen im Benin ihre Aufklärungsarbeit mit
Die basisorientierten Sensibilisierungskampagnen, die INTACT finanziell und organisatorisch fördert, tragen inzwischen Früchte. So ist im Schwerpunktland Benin die Ausübung des Rituals deutlich zurückgegangen. 150 der schätzungsweise 250 Beschneiderinnen des Landes haben ihr Metier aufgegeben und sich mit Hilfe von INTACT Kleinstkrediten neue Einkommensmöglichkeiten geschaffen. |
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Ende November 2002 bekamen wir endlich positive Nachricht aus Conakry. Unser dort begonnenes Projekt zur Umschulung der Beschneiderinnen und einer großen Aufklärungskampagne der Bevölkerung wird verstärkt auch in Guinea weiter geführt werden. Wir werden den Rest unseres Geldes 10 000 € diesem Projekt in Conakry zur Verfügung stellen. |
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Links und Quellen: |
Terres de Femmes Städtegruppe
Dortmund und der Arbeitskreis "Wir brechen ein Tabu" Melanie
Feuerbach und Ulla Barreto berichten über Projektarbeit in Kenia |
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© Elisabeth Meisinger 14.02.2004