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Coburger Bachchor
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Hilfsgüter
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Kindergartenprojekt |
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250 Kilo an
Spenden nach Tirana und Elbasan
Im Jahr 1998, als
von allen SI Clubs europaweit für die Opfer des Kosovokrieges gesammelt wurde,
knüpfte Club Coburg, der damals ein Benefizkonzert "Blumen für
Kosovo" organisierte, bereits erste Kontakte nach Albanien. Zwei
Soroptimistinnen vom Club Coburg, die auch Mitglied des Coburger Bachchores
sind, wollten den Kontakt intensivieren, als sie mit dem Bachchor über
Pfingsten nach Albanien fuhren, um Haydns "Schöpfung" in drei
Konzerten aufzuführen. Im Vorfeld wurde kräftig genetzt: Elisabeth Meisinger
(Club Coburg) schuf Kontakt zur Ulmer Clubschwester Dorothea Leupold, die
vermittelte den Kontakt zur Firma Ratiopharm und Ruth Merkle (Club Ulm) sorgte
dafür, dass besonders benötigte Medikamente im Werte von 13 000 € gespendet
wurden. Weitere Kontakte vor Ort zur Apotheke des Klinikums Coburg sowie zu
Coburger Frauenärzt(-innen), zu Apotheken und Privatleuten, sowie Firmen trugen
Medikamente, Insulin, gynäkologische Instrumente, OP-Handschuhe, Infusions- und
Transfusionsbestecke, chirurgisches Nahtmaterial sowie Kinderschuhe und
-kleidung im Werte von etwa 27000 Euro ein. Um über 250 Kilo Spendengüter per
Luftfracht kostenfrei transportieren zu können, gaben viele der 70
Bachchormitglieder einen Teil ihres Kofferplatzes frei und Albanien Airlines
transportierte 150 Kilo kostenfrei. Der Coburger Zoll und die Deutsche
Botschaft in Tirana sorgten für reibungslosen Ablauf, damit in Albanien Armen
und Kranken ein kleines Stückchen geholfen werden konnte.
In Tirana
übergaben wir die Pakete ClubPräsidentin Shpresa Berberi und der Elbasaner
Gynäkologin Elida Tepelena, die als Parlamentsmitglied auch Mitglied des
albanischen Gesundheitsministeriums ist. Sie sorgt dafür, dass die Spende in
der weit ärmeren Region um das Städtchen Elbasan, südlich von Tirana,
eingesetzt wird. Dort wird im April 2004 ein neuer Club gechartert. Vier Mal
trafen wir uns in dieser Woche, die voller Proben und Aufführungen war, mit den
albanischen Schwestern. Wir erfuhren viel über die Projekte, Lebens- und
Arbeitsbedingungen des armen Landes. Im Grunde genommen wird fast alles
benötigt. Was uns besonders gefreut hat: Das Projekt "Wiederaufbau eines
Kinderheims" in Tirana aus den Mitteln 1998 konnte voll umgesetzt werden.
Unser Konzert in Elbasan besuchten 9 künftige
Clubschwestern, zum letzten Konzert in der Kathedrale in Tirana kamen 15
albanische Clubschwestern. Wir erlebten, wie internationale Verständigung und
das Gefühl von Zusammengehörigkeit durch eine persönliche Begegnung gelebt
werden kann. Wenn andere Soroptimistinnen eine Reise nach Albanien planen, geben
wir gerne Auskunft über Formalitäten und Kontakte.
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von li Elisabeth Meisinger,
Anne Vaagt-Bahner, |
SI Club Elbasan
i.Gr. |
©
Anne Vaagt-Bahner, Club Caburg